Schwule Sehenswürdigkeiten in Palm Springs erzählen die Geschichte einer Stadt, die sich vom diskreten Hollywood-Rückzugsort zu einem der wichtigsten queeren Orte der USA entwickelt hat. Schon in den 1950er- und 1960er-Jahren kamen Filmleute und Lebenskünstler in die Wüste, und aus privaten Treffen wuchs über die Jahrzehnte eine sichtbare Community. Ein zentraler Ort ist die Arenas Road, deren Entwicklung als Ausgehviertel mit der Eröffnung der Streetbar 1991 begann. Wer den Wandel verstehen will, schaut sich außerdem die berühmte Mid-Century-Architektur der Stadt an, die eng mit ihrer queeren Geschichte verbunden ist und bei Touren durch Viertel wie das Movie Colony erkundet werden kann.
Prägend ist vor allem die Haltung der Stadt selbst. Palm Springs gilt als eine der queersten Städte der USA, ein erheblicher Teil der rund 45.000 Einwohner gehört zur LGBTQ-Community, und der Stadtrat war zeitweise vollständig queer besetzt, was als Premiere in den USA gilt. Mit KGAY 106.5 hat die Stadt sogar einen eigenen queeren Radiosender. Im Jahreslauf sind die Palm Springs Pride im November sowie große Partywochenenden wie die White Party im Frühjahr die Höhepunkte, die Tausende Besucher in die Wüste ziehen. Die folgenden Orte führen dich zu den wichtigsten Stationen der queeren Stadtgeschichte.