Sehenswürdigkeiten in New Orleans
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Bourbon Street (Lavender Line)
Die Bourbon Street ist das pulsierende Zentrum des Nachtlebens von New Orleans. Am unteren Ende, jenseits der St. Ann Street – der sogenannten Lavender Line – beginnt das queere Viertel mit Bars wie dem Bourbon Pub & Parade, Oz und dem Café Lafitte in Exile, der ältesten durchgehend geöffneten Gay-Bar der USA.
Frenchmen Street
Die Frenchmen Street im Marigny gilt als das authentische Gegenstück zur touristischen Bourbon Street. Auf wenigen Blocks reiht sich hier eine Live-Music-Bar an die nächste – von Jazz über Funk bis Brass Band. Bei Einheimischen wie Reisenden gleichermaßen beliebt, ist sie der beste Ort, um die Musikseele von New Orleans zu erleben.
Garden District
Der Garden District betört mit prächtigen Südstaatenvillen, eichengesäumten Straßen und kunstvollen schmiedeeisernen Verzierungen aus dem 19. Jahrhundert. Ein Spaziergang durch das ruhige Viertel fühlt sich an wie eine Reise in eine andere Welt – ein wohltuender Kontrast zum quirligen French Quarter. Mit der historischen St. Charles Streetcar bist du schnell dort.
Jackson Square & St. Louis Cathedral
Der Jackson Square im Herzen des French Quarter ist einer der malerischsten Plätze der Stadt. Vor der prächtigen St. Louis Cathedral verkaufen Künstler ihre Bilder an den schmiedeeisernen Zäunen, Straßenmusiker spielen und aus dem nahen Café du Monde zieht der Duft frischer Beignets herüber.
Schwule Sehenswürdigkeiten in New Orleans führen tief in die queere Geschichte des amerikanischen Südens. Der wichtigste Erinnerungsort ist die ehemalige Adresse der UpStairs Lounge in der Iberville Street im French Quarter. Bei einem Brandanschlag auf eine schwule Bar starben dort am 24. Juni 1973 32 Menschen. Über Jahrzehnte war es das tödlichste Verbrechen gegen LGBTQ-Menschen in den USA, bis zum Attentat im Pulse-Club in Orlando 2016. Bis heute ist die Tat offiziell ungeklärt, und eine Gedenktafel am Ort erinnert an die Opfer, die damals von Stadt, Kirche und Öffentlichkeit weitgehend ignoriert wurden.
Abseits dieses dunklen Kapitels erzählt vor allem das French Quarter selbst viel über queeres Leben in der Stadt. Schriftsteller wie Tennessee Williams und Truman Capote verkehrten in den Bars der Gegend, und das Café Lafitte in Exile von 1933 steht für eine Kontinuität, die nur wenige US-Städte vorweisen können. Wer sich für die Bewegung interessiert, findet im LGBT+ Archives Project of Louisiana Material zur lokalen Geschichte. Der bekannteste queere Termin ist die Southern Decadence über das Labor-Day-Wochenende Anfang September, oft das schwule Mardi Gras genannt, wenn das Quarter zur Bühne für Kostüme, Paraden und Straßenfeste wird. Die folgenden Orte führen dich zu den wichtigsten Stationen der queeren Stadtgeschichte.