Sehenswürdigkeiten in Fire Island
Die wichtigsten Adressen in Fire Island — geprüft und regelmäßig aktualisiert. Klick führt direkt zur Location-Seite.
Cherry Grove
Die historische LGBT-Hochburg der Insel, seit den 1930ern Zufluchtsort der queeren Community. Bekannt für Wandmalereien, Mosaike und Kunst von Einheimischen, dazu Strände, Restaurants und Clubs – herrlich entspannt und bunt.
Fire Island Pines
Der schicke Nachbarort, benannt nach den windgeformten Kiefern entlang der Zickzack-Bohlenwege. Architektonisches Paradies mit moderner Strandhaus-Architektur, schwulen Partys und dem berüchtigten Tea-Dance-Spektakel am Hafen.
Sunken Forest (Sailors Haven)
Ein verwunschener, rund 300 Jahre alter Stechpalmenwald – der einzige seiner Art an der Ostküste. Auf einem 2,4 km langen Bohlenweg wanderst du durch das einzigartige Ökosystem, das geschützt hinter den Dünen unterhalb des Meeresspiegels liegt.
The Meat Rack
Der bewaldete Dünenstreifen zwischen Cherry Grove und The Pines ist eine Legende der schwulen Geschichte – ein Naturschutzgebiet, das nach Einbruch der Dunkelheit zum bekanntesten Cruising-Treffpunkt der Insel wird.
Schwule Sehenswürdigkeiten auf Fire Island sind weniger einzelne Bauwerke als vielmehr Orte mit langer queerer Geschichte. Seit den 1940er Jahren gilt die Insel als Zufluchtsort der LGBTQ-Community, und Cherry Grove war eine der ersten Gegenden in den USA, in der schwules und lesbisches Leben offen stattfinden konnte. Das bekannteste Ereignis ist die Invasion of the Pines am 4. Juli: 1976 fuhr eine Gruppe Drag-Performer aus Cherry Grove zur Antwort auf eine Diskriminierung im Blue Whale per Boot in die Pines hinüber, seither wiederholt sich das jedes Jahr als ausgelassene Drag-Parade am Hafen.
Wer die Insel zu Fuß erkundet, läuft über die typischen Holzstege ohne Autos und durchquert auf dem Weg zwischen den Orten den Meat Rack mit dem historischen Carrington House von 1912. Etwas weiter westlich bei Sailors Haven liegt der Sunken Forest, ein alter Stechpalmenwald im Fire Island National Seashore, dessen Bewuchs teils mehrere Hundert Jahre alt ist und der über Bohlenwege zugänglich ist. Dazu kommen die langen, oft am Strand auch textilfreien Abschnitte, die das Inselleben prägen. Wer die queere Seite von Fire Island verstehen will, verbindet einen Spaziergang durch beide Orte am besten mit einem Besuch zur Hauptsaison.