Bars & Clubs in Tokio
Die wichtigsten Adressen in Tokio — geprüft und regelmäßig aktualisiert. Klick führt direkt zur Location-Seite.
AiSOTOPE Lounge
In Shinjuku ist die AiSOTOPE Lounge ein Tanzclub mit Gay-Bar-Charakter auf zwei Etagen. Tanzbereiche reichen von entspannten Lounges bis zu intensiven Dancefloors, dazu gibt es einen Darkroom. Serviert werden Cocktails, und regelmäßige Partys decken Männer-only-Events, Frauenpartys und gemischte Nächte ab. Betrieben wird die Lounge vom selben Team wie das AiRRO Cafe Bar.
Bar Blacknude
In Shinjuku Ni-chome, Tokios LGBTQ+-Viertel, verbindet die Bar Blacknude Bar mit Café. Bekannt ist sie für ihr muskulöses Personal in knappen Outfits wie Speedos. Im ersten Stock serviert das Team kreative Cocktails, dazu kommen Karaoke-Abende und Themenpartys. In den oberen Etagen tritt das Team als Blacknude Hero in Superhelden-Kostümen auf. Besonders an Wochenenden ist viel los.
HOME
In Shibuya, direkt bei der Station gelegen, heißt HOME als Gay Bar alle Geschlechter und internationale Gäste willkommen. Neben Getränken gibt es Karaoke, Drag-Shows und weitere Events. Der englischsprachige Mama liebt die Partystimmung, dazu sorgen ein Aquarium und eine DJ-Booth für entspanntes Ambiente. Da die Bar kompakt ist, lohnt es sich, früh zu kommen.
Kinsmen
Direkt hinter dem BYGS-Gebäude liegt das Kinsmen in Shinjuku Ni-chome, leicht erreichbar von der Station Shinjuku-Sanchome. Antiker Möbelstil, duftende Kerzen, kleine Kakteen und Ikebana-Arrangements prägen die elegante Einrichtung. Hier treffen Einheimische und Ausländer, Männer und Frauen aufeinander. Eintritt wird nicht verlangt, die Stimmung bleibt entspannt – gut zum Netzwerken und für Gespräche.
Gay Bars in Tokio drehen sich fast ausnahmslos um Shinjuku Ni-chome, das mit Abstand größte schwule Viertel Japans. Auf wenigen Häuserblöcken liegen hier mehrere hundert Lokale dicht beieinander. Vieles davon ist winzig: Manche Bar fasst kaum mehr als ein Dutzend Gäste, was für eine sehr persönliche Stimmung sorgt. Während sich einige Läden an ein ganz bestimmtes Publikum richten, sind andere offen für alle. Für den ersten Abend sind die foreigner-friendly Adressen der einfachste Einstieg, weil dort Englisch gesprochen wird und niemand schief schaut, wenn man neu ist. Bekannt und seit Jahren etabliert sind etwa das Aiiro Cafe mit seiner Terrasse an der Straßenecke, das Arty Farty und die Dragon Men.
Das Viertel erreichst du zu Fuß vom Bahnhof Shinjuku-sanchome, der von mehreren Linien angefahren wird. Lebendig wird es spät. Oft passiert vor 22 Uhr wenig, und am Wochenende füllt sich Ni-chome bis in die frühen Morgenstunden. Anders als in europäischen Szenevierteln verlangen viele Bars eine kleine Tischgebühr oder berechnen Getränke pro Glas, das gehört in Tokio dazu. Weil alles so nah beieinander liegt, kannst du an einem Abend mehrere Lokale abklappern, von der ruhigen Eckkneipe bis zum Tanzladen. Die folgenden Adressen helfen dir, in dieser dichten Szene den passenden Ausgangspunkt zu finden.