Gay Bars in Rom sammeln sich vor allem an der Via San Giovanni in Laterano, der sogenannten Gay Street östlich des Kolosseums im Stadtteil Celio. Schon seit den 1960er-Jahren trifft sich die Szene in dieser Gegend, der Name Gay Street setzte sich ab 2007 durch. Tagsüber sind viele Adressen hier Café und Aperitivo-Bar. Erst spät am Abend, oft erst gegen elf, kippt die Stimmung Richtung Nachtleben. Bekannte Anlaufstellen sind das Coming Out, das seit 2001 als Treffpunkt gilt, sowie das benachbarte My Bar. An warmen Wochenenden steht ein Teil des Publikums einfach draußen auf der Straße, mit Blick auf das angestrahlte Kolosseum.
Ein zweites Bündel queerer Lokale liegt in Trastevere auf der anderen Tiberseite. Die Bars dort geben sich eine Spur eleganter, mehr Cocktail-Lounge als lässige Kneipe. Für die großen Clubnächte und die Party-Reihen muss man dagegen oft weiter raus, etwa nach Ostiense südlich von Testaccio, wo die größeren Locations und das spätere Programm sitzen. Eine einzelne Partymeile hat Rom also nicht, das Geschehen verteilt sich auf mehrere Ecken. Wer flexibel ist und die Wege einplant, kommt damit gut zurecht. Je nach Laune und Uhrzeit zeigen dir die folgenden Bars und Clubs, wo du am besten landest.