Schwule Sehenswürdigkeiten in Puerto Vallarta erzählen viel über eine Stadt, die sich über Jahrzehnte zur schwulenfreundlichsten Mexikos entwickelt hat. Den Anfang machte in den 1970er Jahren die Filmwelt: Regisseur John Huston drehte hier Die Nacht des Leguan nach einem Stück des offen schwul lebenden Dramatikers Tennessee Williams und brachte damit eine erste kreative Szene in den damals kleinen Ort. Aus dieser Offenheit wuchs über die Jahre eine sichtbare Community. 2013 führte der Bundesstaat Jalisco die zivile Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare ein, ab 2016 folgte die gleichgeschlechtliche Ehe.
Das Herz der queeren Stadt ist heute die Zona Romántica südlich des Río Cuale. Ihr Zentrum bildet die Playa Los Muertos, seit Jahren als schwulenfreundlicher Strand bekannt und oft Blue Chairs genannt, nach den blauen Liegen eines gleichnamigen Hauses. Am südlichen Ende des Strands liegt der markante Pier von Los Muertos mit seiner geschwungenen Form, ein Wahrzeichen und zugleich Anleger für Wassertaxis. Direkt daneben steht der Mantamar Beach Club, der seit seiner Eröffnung Ende 2013 die Strandszene der Stadt prägt. Im Mai folgt mit der Vallarta Pride der Höhepunkt des Jahres, mit Parade, Straßenfesten und Partys quer durch das Viertel. Zu den wichtigsten Stationen der queeren Stadtgeschichte führen dich die folgenden Orte.