Sehenswürdigkeiten in Madrid
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Schwule Sehenswürdigkeiten in Madrid führen fast zwangsläufig nach Chueca, dem Viertel, das seit den späten Achtzigern das Zentrum der queeren Stadt bildet. Als guter Ausgangspunkt dient die Plaza de Pedro Zerolo, benannt nach dem Aktivisten und Politiker, der eine wichtige Rolle bei der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Spanien 2005 spielte. Eingeweiht wurde der Platz 2016, und er versteht sich auch als Mahnmal für alle, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität verfolgt wurden. Drumherum reihen sich Bars, Cafés und Läden, und tagsüber lässt sich von hier aus das ganze Viertel gut zu Fuß erkunden.
Chueca war lange ein vernachlässigtes Quartier mit günstigen Mieten, bevor die queere Community es nach und nach zu ihrem Zuhause machte. Beim Bummel durch die schmalen Straßen ist diese Geschichte bis heute spürbar. Als Höhepunkt des Jahres gilt der Madrid Orgullo, kurz MADO, eine der größten Pride-Veranstaltungen Europas. 2026 läuft das Programm von Ende Juni bis Anfang Juli, mit dem traditionellen Stöckelschuhlauf auf der Calle Pelayo und der großen Parade von Atocha nach Colón. Wer Madrid abseits der üblichen Touristenziele kennenlernen will, findet in der queeren Geschichte der Stadt einen eigenen Zugang. Die folgenden Orte führen dich zu den wichtigsten Stationen.