Gay Bars in Köln liegen fast alle dicht beieinander, und zwar rund um den Rudolfplatz. Von dort gehen die Schaafenstraße, die Mathiasstraße und die Moltkestraße ab, die zusammen das sogenannte Bermudadreieck bilden. Seinen Namen trägt das Viertel, weil viele Besucher erst in den frühen Morgenstunden wieder herausfinden. Auf wenigen hundert Metern reiht sich hier Bar an Bar, dazwischen Cafés und kleinere Clubs. Wer in Köln ausgehen will, braucht also keinen langen Anfahrtsweg von einer Location zur nächsten.
Die Schaafenstraße selbst gilt als Herzstück und hat eine der höchsten Dichten an schwulen Bars in ganz Deutschland. Das Publikum ist gemischt. Vom Feierabendbier bis zur durchtanzten Nacht ist alles dabei. Während manche Läden auf Karaoke oder Dragshows setzen, bleiben andere die klassische Kneipe zum Quatschen. In der Woche vor dem CSD verwandelt das Schaafenstraßenfest die ganze Straße in eine Open-Air-Bühne. Als rheinische Karnevalsstadt ist Köln ohnehin feierfreudig, und das merkst du in der Szene das ganze Jahr über. Von der gemütlichen Eckbar bis zum Club für die lange Nacht reichen die folgenden Adressen.