Gay Bars in Bogotá konzentrieren sich vor allem in Chapinero, dem Stadtteil im Norden der Hauptstadt, den viele schlicht als das schwule Viertel bezeichnen. Zwischen der Carrera Séptima und der Carrera 13 liegen die meisten Adressen der Szene, von kleinen Kneipen über Cocktailbars bis zu großen Clubs. Als Epizentrum des queeren Nachtlebens gilt Chapinero, denn hier reihen sich Lokale, Läden und Tanzflächen über mehrere Straßenzüge. Mit Taxi oder Fahrdienst ist das Viertel gut zu erreichen; es liegt etwa eine halbe Stunde nördlich der Altstadt La Candelaria.
Das bekannteste Haus ist das Theatron, das 2002 in einem alten Kino eröffnet wurde und als größter Gay-Club Lateinamerikas gilt. Auf verschiedene Etagen verteilen sich über zwanzig Säle, jeder mit eigenem Musikstil, von Reggaetón und Salsa bis Electro. Geöffnet ist meist von Donnerstag bis Samstag, wobei der Samstag der große Abend ist, an dem das ganze Gebäude läuft. Daneben hat Chapinero eine Reihe kleinerer Bars und Clubs, die sich an unterschiedliche Vorlieben richten, manche mit Drag-Shows, andere eher als ruhige Treffpunkte zum Reden und Vorglühen. Man geht in Bogotá spät aus, vor Mitternacht bleibt es vielerorts überschaubar. Beachte, dass die Stadt auf rund 2.640 Metern Höhe liegt, Alkohol wirkt hier schneller. Wo du je nach Stimmung am besten landest, zeigen dir die folgenden Bars und Clubs.