Sehenswürdigkeiten in Berlin
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Wannseekonferenz
Konferenz von NS-Funktionären 1942 zur Organisation des Holocausts
Schwule Sehenswürdigkeiten in Berlin erzählen viel über die Geschichte der Stadt, die für die queere Bewegung eine zentrale Rolle spielt. Ein guter Ausgangspunkt ist das Schwule Museum in der Lützowstraße in Tiergarten, das seit 1985 schwule, lesbische, trans und queere Geschichte und Kultur in wechselnden Ausstellungen zeigt. Am U-Bahnhof Nollendorfplatz erinnert eine Gedenktafel in Form des Rosa Winkels an die Verfolgung Homosexueller in der NS-Zeit, und die Kuppel des Bahnhofs leuchtet in Regenbogenfarben.
Rund um den Nollendorfplatz lässt sich das historische Zentrum der queeren Szene zu Fuß erkunden. Schon in den 1920er Jahren galt der Kiez als schwules und lesbisches Viertel, und viele Spuren dieser Zeit sind bis heute sichtbar. Höhepunkt des Jahres ist der Christopher Street Day: 2026 findet die große Parade am 25. Juli statt, in diesem Jahr erstmals mit einem Auftakt am Vortag. Hunderttausende ziehen dann durch die Innenstadt. Wer Berlin abseits der bekannten Touristenziele kennenlernen will, findet in der queeren Geschichte der Stadt einen eigenen Zugang. Zu den wichtigsten Stationen führen dich die folgenden Orte.